Jewrovision 2004
Am 14. Februar um 20:30 war es soweit- die 3. bundesweite Eurovision der Jugendzentren hat begonnen- und zum ersten Mal war das nicht in Bad Sobernheim. Der Titelverteidiger- Jugendzentrum Jachad aus Köln nutzte als erster Sieger sein Recht aus, um Gastgeber der nächsten Eurovision der Jugendzentren zu sein.
9 Städte gingen an Start- Essen hat noch kurzfristig abgesagt und Frankfurt war gar nicht erst eingeplant, was ziemlich blamabel ist für so ein Juze mit solchen Ansprüchen. Die Stimmung war sehr gut, obwohl nur wenige Jugendzentren richtig viel Stimmung gemacht haben- Düsseldorf, Bremen & Köln waren sehr gut dabei.
2 Nachwuchsmoderatoren begrüßten das Publikum und los gings. Alle Jugendzentren hatten nun ihre Auftrittszeiten, wobei wie immer dem Präsentationsvideo der Auftritt folgte, wobei mit dem Video teilweise technische Probleme aufgetreten sind- am schlimmsten erwischte es jedoch Hannover, denn da sagte der Kölner Laptop: NEIN, das zeig ich gar nicht! Schade um die Arbeit der Hannoveraner.
Nach 9 Auftritten und wieder mal teilweise maßlos überzogenen Videos, die die vorgegebene Zeit von 2:30 Minuten nicht beachtet haben (Dortmund, Düsseldorf etc.), wobei Düsseldorf wenigstens noch ein Klasse-Video hatten, wie auch im Vorjahr- gingen die Jury- Mitglieder kurzzeitig raus und haben 10 Minuten später Stadt für Stadt ihre Ergebnisse präsentiert.
Auf und Ab der Emotionen in jeder Delegation folgten der Zwischenständen, bevor die endgültige Bekanntgabe der Ereignisse folgte.
Offiziellen Endergebnisse der Eurovision 2004 in Köln:
Kadima Düsseldorf 63
Jachad Köln 59
Emuna Dortmund 52
Chasak Hamburg 51
Ekew Freiburg 45
Olam Berlin 43
Hatikva Münster 37
Atid Bremen 31
Chai Hannover 24
Düsseldorf erreichte damit nach ihrem vorletztem Platz 2003 die oberste Stufe auf dem Podest, der vorjahreszweite Bremen rutschte dagegen auf den vorletzten Platz, Hannover rutschte gar auf den letzten Platz. Freiburg hat sich dagegen verbessert und kam auf den guten 5.PLatz!
Fazit: Es wurde sehr viel versprochen- ein Riesenereignis sollte uns erwarten. Am Ende haben wir eine Show gesehen, die deutlich bombastischer war, als in Bad Sobernheim- sehr viele Zuschauer, gute Stimmung, es gab am Ende sogar eine Eurovisionszeitung.
Es gab aber auch Anlässe zur Kritik- die Technik hat leider zu oft gestreikt für Kölns Ankündigungen, Mikros waren teilweise falsch eingestellt. Dazu kommen noch Beschwerden, dass Köln sich nicht gerade als freundlicher Gastgeber präsentiert hatte.
Nun, Nobody is perfekt, aus den Fehlern kann man nur lernen…
Im Endeffekt war es eine Eurovision, die von der Qualität der Auftritte her die Events der letzten Jahre nicht überbieten könnte- es war aber eine gute Show, wobei am Ende die Stimmung leider etwas schwächer geworden ist, weil einige Leute was besseres zu tun hatten, als die Bekanntgabe der Ergebnisse abzuwarten- schien aber insgesamt eher wie ein großes Abendprogramm zu sein. (SAGT UNS EURE MEINUNG IM FORUM ODER GOSSIP RAG)
ABER es waren wieder viele Jugendzentren zusammen- viele Freunde haben sich getroffen, man hat eine gemeinsame Sache gemacht- allein deswegen war das Eurovisions- Wochenende sehr wichtig!
ALSO: kurze Entspannung- und auf geht es – EUROVISION hat sich bewährt, wir dürfen uns sicherlich noch auf spannende Abende freuen!
Quelle:Atid Bremen
