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Presseerklärung

Presseerklärung

Jewrovision kommt wieder nach Baden

19.01.2017
 

Die Jewrovision, der größte Gesangs- und Tanzwettbewerb in Europa für jüdische Jugendliche, findet in diesem Jahr wieder in Baden statt. Unter dem Motto „United Cultures of Judaism“ werden rund 1.200 Jugendliche aus 60 jüdischen Gemeinden aus ganz Deutschland an dem Wettbewerb und der begleitenden Jugendfreizeit teilnehmen. Nach dem Vorbild des Eurovision Song Contest wird am Samstagabend, 18. Februar 2017, in der Schwarzwaldhalle in Karlsruhe nach einer fulminanten Show von einer prominent besetzten Jury aus den 18 Gruppen der Sieger gekürt. Die Jugendlichen zwischen zehn und 19 Jahren covern bekannte Songs, entwerfen Bühnenbilder und studieren Choreographien ein. 

„Wie ein friedliches Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Religionen gelingen kann, ist ein hochaktuelles Thema. Auch in der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland finden sich Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft. Ich freue mich, dass sich die Jugendlichen kreativ mit diesem Thema beschäftigen und bin gespannt auf ihre Auftritte. Die Jewrovision leistet damit einen aktiven Beitrag zum interkulturellen Verständnis“, erklärte der Präsident des Zentralrats der Juden, Dr. Josef Schuster.

 Die Jewrovision wurde 2002 ins Leben gerufen und wird in wechselnden Städten ausgerichtet. Nachdem 2015 eine gemeinsame Gruppe der Jugendzentren der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden und der Jüdischen Gemeinde Mannheim gewonnen hatte, fand die Jewrovision im vergangenen Jahr in Mannheim statt. 2016 gewann die Gruppe erneut,  so dass wieder Baden als Austragungsort für die Jewrovision gewählt wurde. Seit 2013 richtet der Zentralrat der Juden in Deutschland die Jewrovision aus.

Für die Teilnahme von Pressevertretern ist eine Akkreditierung unbedingt erforderlich.

Eine gesonderte Presseeinladung geht Ihnen in Kürze zu. Kontakte zu den teilnehmenden Jugendzentren stellen wir gerne vorab her.

Weitere Informationen und Pressematerialien finden Sie auf www.jewrovision.de.

Rückfragen bitte an: presse@zentralratderjuden.de oder 030/28 44 56 0.

Berlin, 19. Januar 2017 / 21. Tewet 5777

Presseerklärung – Mannheim gewinnt erneut die Jewrovision

Presseerklärung

Mannheim gewinnt erneut die Jewrovision

07.02.2016
 

Der Sieger des Vorjahres hat es erneut geschafft: Mannheim hat die Jewrovision 2016 gewonnen. Beim größten Gesangs- und Tanzwettbewerb in Europa für jüdische Jugendliche überzeugte in der Nacht zum Sonntag im Mannheimer „Rosengarten“ die Gruppe „Or Chadash feat. JuJuBa“. Darin hatte sich die „Jüdische Jugend Baden“ (JuJuBa) aus  Gemeinden der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden mit dem Jugendzentrum der Jüdischen Gemeinde Mannheim zusammengeschlossen. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, überreichte gegen 1.15 Uhr unter dem Jubel der rund 2.000 Zuschauer den Siegerpokal.

Auf den zweiten Platz kam das Jugendzentrum Chai Hannover, den dritten Platz belegte Amichai Frankfurt am Main. Der Preis für das beste Vorstellungsvideo ging nach Hamburg an das Jugendzentrum „Chasak“.

Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster erklärte: „Unsere junge jüdische Generation hat uns wieder einmal mit tollen Ideen, beeindruckenden Choreographien und Gesang verzaubert. Die Begeisterung über alle Generationen hinweg war mitreißend und wird alle Teilnehmer und Gäste durch das Jahr tragen.“

Die Jewrovision 2016 fand unter dem Motto „Next Generation – Ledor Wador“ mit 1.200 Teilnehmern aus 60 jüdischen Gemeinden aus ganz Deutschland erstmals in Baden-Württemberg statt. Der Wettbewerb, der stets mit einer religiösen Jugendfreizeit verbunden ist, wurde 2002 ins Leben gerufen. Die Jewrovision wird in wechselnden Städten ausgerichtet. Seit 2013 ist der Zentralrat der Juden in Deutschland Veranstalter der Jewrovision.

Rückfragen bitte an: presse@zentralratderjuden.de.

Mannheim, 7. Februar 2016 / 28. Schwat 5776

Pressefotos und Logo 2016 zum Download

Pressefotos zum Download

Or Chadasch Mannheim feat. JUJUBA!

07.02.2016
Or Chadasch feat. JuJuBa hat wie im Vorjahr die Jewrovision gewonnen.

Die Pressefotos können im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Jewrovision 2016 bei Quellennennung honorarfrei verwendet werden.

Die Jury und der Special Act

Die Jury und der Special Act

02.02.2016
 

Jury


Daniel Botmann
Daniel Botmann ist 1984 in Tel Aviv geboren. Im Kleinkindalter kam er mit seinen Eltern und seinem Bruder nach Deutschland, wo er an der Universität Trier Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre studierte. Nach seiner Zulassung als Rechtsanwalt trat er in eine Kanzlei ein, wo er schwerpunktmäßig im Bank- und Kapitalmarktrecht tätig war. Seit 2013 war er Lehrbeauftragter der Universität des Saarlandes im Bereich des Vermögens- und des Staatsrechts. Von 2005 bis 2011 war Daniel Botmann stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Rheinland-Pfalz. Seit 2014 ist Daniel Botmann Geschäftsführer des Zentralrats der Juden in Deutschland. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Billy Davis
Billy Davis ist DJ, Produzent und Gründungsmitglied der deutschen Gruppe Söhne Mannheims, die 1995 in Mannheim gegründet wurde. Die Band engagiert sich für „Freiheit, Liebe und Gerechtigkeit“. Unter anderem gründete sie den gemeinnützigen Verein Söhne Mannheims e. V., der heute unter dem Namen Aufwind-Mannheim sozial benachteiligte Kinder in Mannheim unterstützt. Mit der im Frühjahr 2005 erschienenen Single Wenn Du schläfst unterstützten sie die Arbeit von World Vision Deutschland und ermutigten ihre Fans, selbst tätig zu werden: „Erhebt eure Stimme gegen die Armut“. Zum 50-jährigen Bestehen von Amnesty International steuerte die Band den Song Freiheit bei. Im Jahre 2009 beteiligten sich mehrere Bandmitglieder am Audiobook Mutige Menschen. 2013 erreichten die Söhne Mannheims mit ihrem Song One Love beim Vorentscheid zum ESC den dritten Platz. Das inzwischen fünfte Studioalbum ElyZion erschien 2014.

Shai Hoffmann
Der Schauspieler, Sänger, Blogger und Unternehmer Shai Hoffmann, 1982 in Berlin geboren, wurde vor allem durch seine Rollen in deutschen Vorabendserienbekannt. Von 2008 bis 2013 studierte Shai Hoffmann Business Administration an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin, gründete die Band Shai and the Shaikers und später die Business Beats. Neben dem Studium moderierte Shai über ein Jahr jeden Samstag die Morningshow auf 93.6 JamFM Berlin. 2013 gründete er seine Marketingagentur shai hoffmann, die sich auf die Beratung und Konzeption von Crowdfunding-Kampagnen sowie Social Media Strategien konzentriert. Shai ist vielfältig sozial engagiert. Projekte, wie Karma Chakhs (fair trade Sneakerproduktion), www.GetEngaged.de, sowie von ihm produzierte Israel Videotagebücher, die MacherInnen in Israel porträtieren, befinden sich in seinem Portfolio. Darüber hinaus setzt er sich als Organempfänger mit dem Verein junge Helden für die Aufklärung von Organspendenausweise ein. Bereits 2007 beurteilte Shai Hoffmann bei der Jewrovision in Dortmund als Juror die Showacts.

Andrea Kiewel
Die bekannte Fernsehmoderatorin und ehemalige Leistungsschwimmerin, geboren am 10. Juni 1965 in (Ost-)Berlin, wurde mit dem SAT 1-Frühstücksfernsehen einem breiten Publikum bekannt. Seit 2000 moderiert sie mit einer Unterbrechung den ZDF-Fernsehgarten sowie weitere Shows im ZDF und auf RTL. Zum Jahreswechsel moderierte Andrea Kiewel für das ZDF die Silvesterparty am Brandenburger Tor – seit 2013 bereits zum 3. Mal. Andrea Kiewel hat zwei Söhne und ist in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal Jurorin bei der Jewrovision.

Noah Levi
Spätestens seit der 14-Jährige die SAT 1-Casting-Show The Voice Kids im vergangenen Jahr gewonnen hat, ist er einem breiten Publikum bekannt. Noah Levi hat schon als kleines Kind gerne gesungen. Der gebürtige Kölner, der inzwischen mit seiner Mutter in Berlin lebt, begann mit neun Jahren, Klavier zu spielen, später kam auch noch Gitarre hinzu. Daneben komponiert Noah Levi auch eigene Lieder. Die Facebook-Seite des Nachwuchstalentes wurde mehr als 35.000-mal gelikt, 70.00 Fans haben seinen Youtube-Kanal abonniert.

Raúl Richter
Der 1987 in Berlin geborene Schauspieler Raúl Richter gab sein Fernsehdebüt im Alter von gerademal zehn Jahren in dem Film Achterbahn – Ein Hund namens Freitag. Bundesweit wurde der 29-Jährige bekannt durch die Rolle des Dominik Gundlach in der RTL-Serie Gute Zeiten, schlechte Zeiten, in der er ab Dezember 2007 zu sehen war.  2014 schied Raúl Richter auf eigenen Wunsch aus GZSZ aus. 2008 wurde er mit dem Jetix Award in der Kategorie „Coolster TV-Star“ ausgezeichnet. Raúl Richter nahm am GZSZ Special der VOX-Sendereihe Das perfekte Promi-Dinner teil. Darüber hinaus arbeitet Raúl Richter als Synchronsprecher, u. a. in dem Film Dragonball. 2010 nahm er an der RTL-Tanzshow Let’s Dance teil.

Nachumi Rosenblatt
Der Jugendreferent der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) wurde am 15.06.1979 in Tel Aviv geboren und war in seiner Jugend als Madrich und Rosh (Jugendleiter) in einer sozialschwachen Gemeinde tätig, außerdem engagierte er sich als Freiwilliger in der Arbeit mit drogenabhängigen Jugendlichen. Nach Absolvierung seines Militärdienstes in der Israelischen Armee kam Nachumi Rosenblatt als Betreuer des Lehawa-Projektes (Freiwilliges Soziales Jahr für junge Israelis) der ZWST nach Deutschland. Anschließend ging er nach Hamburg, wo er zunächst als Jugendzentrumsleiter in der Jüdischen Gemeinde und dann als Religionslehrer in der Jüdischen Schule arbeitete. Er zog nach Frankfurt/M., wo er drei Jahre lang das Jugendzentrum der Jüdischen Gemeinde leitete. Seit 2009 ist er bei der ZWST und als Jugendreferent neben vielen anderen Veranstaltungen auch für die Ferienlager und die Ausbildung der Madrichim verantwortlich. 

Ben Salomo
Der 38-jährige Rapper, der mit bürgerlichem Namen eigentlich Jonathan Kalmanovich heißt, hat im vergangenen Jahr die Jewrovision in Köln moderiert. Dieses Mal ist er als Jury-Mitglied dabei. Mit seiner Veranstaltung Rap am Mittwoch in Berlin hat er Kult-Status erreicht. Rap am Mittwoch ist die größte Cypher- und Live-Battle-Rapliga in Deutschland. Ben Salomo ist Israeli. Geboren wurde er am 17. November 1977 im süd-israelischen Städtchen Rechovot. Als Vierjähriger kam er nach Deutschland und wuchs in Berlin auf. Nachdem die erste Auflage von Rap am Mittwoch 1999 nach einem Jahr aufgegeben wurde, folgten 2001 die Gründung des eigenen Labels Tempeltainment und zahlreiche Veröffentlichungen. 2010 startete Ben Salomo die Neuauflage von Rap am Mittwoch.Dieses Mal mit dem dazugehörigen YouTube Kanal, der inzwischen über 100.000 Abonnenten zählt.

Rebecca Siemoneit-Barum
Rebecca Siemoneit-Barum, geboren am 20. Oktober 1977 in Ulm, wuchs als Tochter von Gerd Siemoneit-Barum, dem Direktor des „Circus Barum“, als Zirkuskind und Artistin auf. Seit 1990 spielt sie die Rolle der Iphigenie „Iffi“ Zenker in der ARD Serie „Lindenstraße“. Dafür zog sie im Alter von 12 Jahren nach Köln und ist seitdem fast jeden Sonntag im TV zu sehen. Im Jahr 2001 übernahm sie bis zur Einstellung des Spielbetriebs im Oktober 2008 die künstlerische Leitung des „Circus Barum“. Seit 2011 widmet sie sich ihrer Theater- und Musical-Karriere. Zu Beginn letzten Jahres war sie Teilnehmerin im RTL-Dschungelcamp „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“. Rebecca Siemoneit-Barum ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist zum zweiten Mal Jurorin bei der Jewrovision.


Special Act:


Nadav Guedj mit „Golden Boy“
Der 17-jährige französisch-israelische Sänger vertrat 2015 Israel beim Eurovision Song Contest und gelangte mit seinem Titel „Golden Boy“ auf den neunten Platz. Damit bescherte er Israel die beste Platzierung beim ESC seit 2008. Nadav war zusammen mit den Teilnehmern aus San Marino und Irland der jüngste Interpret beim Wettbewerb. Geboren wurde Nadav 1998 in Paris, kurz darauf zog seine Familie jedoch mit ihm nach Israel. Bei den European Maccabi Games 2015 in Berlin war Nadav Highlight der Eröffnungsfeier in der ausverkauften Waldbühne. Wir freuen uns darauf ihn dieses Jahr live auf der Jewrovision-Bühne als Special Act erleben zu dürfen.

Presseerklärung – Größter jüdischer Tanz

Presseerklärung

Größter jüdischer Tanz- und Gesangswettbewerb erstmals im Südwesten

12.01.2016
 

Die Jewrovision, der größte Gesangs- und Tanzwettbewerb in Europa für jüdische Jugendliche, findet erstmals im Südwesten der Republik statt. Unter dem Motto „Next Generation – Ledor Wador“ werden rund 1.200 Jugendliche aus 60 jüdischen Gemeinden aus ganz Deutschland an dem Wettbewerb und der begleitenden Jugendfreizeit teilnehmen. Nach dem Vorbild des Eurovision Song Contest werden sich am Samstagabend, 6. Februar 2016, 18 Gruppen im Congress Center Rosengarten in Mannheim im Wettstreit dem Urteil der prominent besetzten Jury stellen.

Die Jugendlichen zwischen zehn und 19 Jahren covern bekannte Songs, entwerfen die Bühnenbilder, studieren Choreographien ein und texten selbst. Für die Jury konnten wir u. a. die Schauspieler Rebecca Siemoneit-Barum und Shai Hoffmann gewinnen. Moderiert wird die öffentliche Veranstaltung erstmals – getreu dem Motto generationsübergreifend – von Jugendlichen und ehemaligen Teilnehmern. Als special act wird wird der Israeli Nadav Guedj auftreten, der es mit seinem Song „Golden Boy“ beim ESC 2015 unter die Top Ten schaffte.

„Bei der Jewrovision erleben wir das moderne jüdische Leben in seiner ganzen Vielfalt und mit einer ansteckenden Begeisterung. Die neue jüdische Generation ist sich unserer Traditionen bewusst und in Deutschland fest verwurzelt“, erklärte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster.

Die Jewrovision wurde 2002 ins Leben gerufen. Sie findet in wechselnden Städten statt, dieses Jahr zum ersten Mal in Baden-Württemberg, nachdem 2015 das Jugendzentrum Or Chadasch Mannheim gewonnen hatte. Seit 2013 richtet der Zentralrat der Juden in Deutschland die Jewrovision aus.

Für die Teilnahme von Pressevertretern ist eine Akkreditierung unbedingt erforderlich.

Rückfragen bitte an: presse@zentralratderjuden.de oder 030/28 44 56 0.

Berlin, 11. Januar 2016 / 1. Schwat 5776

Das Motto der Jewrovision 2016: Next Generation – Ledor Wador

Das Motto der Jewrovision 2016: Next Generation – Ledor Wador

05.01.2016
 

Das Motto einer Jewrovision gilt stets sowohl für den Wettbewerb als auch für die begleitende Jugendfreizeit, das sogenannte Mini-Machane. Bei dieser Freizeit, die von Freitag bis Sonntag dauert, feiern die Kinder und Jugendlichen gemeinsam den Schabbat und erleben jüdische Traditionen und Werte. Damit sollen der Zusammenhalt und die jüdische Identität der Teilnehmer gestärkt werden.

Das diesjährige Motto „Ledor Wador“ (hebr.: Von Generation zu Generation) hat im Judentum einen wichtigen Stellenwert und findet sich an mehreren Stellen in der hebräischen Bibel sowie in den täglichen Gebeten (Keduscha) wieder.

Für die Teilnehmer der Jewrovision geht es um mehrere Aspekte: Zum einen sollen die  jüdischen Traditionen an die nächste Generation weitergegeben werden. Dabei kommt der Familie eine besondere Bedeutung zu. Das jüdische Gebot, Mutter und Vater zu ehren und Respekt vor älteren Menschen zu zeigen, greift ebenfalls den Generationsgedanken auf. Bei der Jewrovision soll aber auch berücksichtigt werden, dass eine neue Generation von Juden in Deutschland aufwächst, deren Eltern aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion nach Deutschland eingewandert waren. Mit dem Leitgedanken „Ich nehme es in die Hand“ soll diese neue Generation ihre Verantwortung für die Zukunft der jüdischen Gemeinden reflektieren.

Die Show-Acts sollen diese Gedanken aufgreifen. Das Video, das jedes teilnehmende Jugendzentrum einreicht, soll die Frage der Übernahmen von Verantwortung der nächsten Generation in der Gemeinde zum Schwerpunkt haben.

Zum Download:

Moderator und Jury Kurz-Biographien des Moderators und der Jury-Mitglieder

Moderierte die Jewrovision 2014 in Hamburg: Susan Sideropoulos. Foto: Georg Hilgemann

Moderator und Jury

Kurz-Biographien des Moderators und der Jury-Mitglieder

 

Ben Salomo, Moderator: 
Der 37-Jährige Rapper, der mit bürgerlichem Namen eigentlich Jonathan Kalmanovich heißt, hat mit seiner Veranstaltung Rap am Mittwoch in Berlin und darüber hinaus bereits Kult-Status erreicht. Rap am Mittwoch ist die größte Cypher- und Live-Battle-Rapliga in Deutschland. Ben Salomo ist Israeli. Geboren wurde er am 17. November 1977 im süd-israelischen Städtchen Rechovot. Als Vierjähriger kam er nach Deutschland und wuchs in Berlin auf. Nachdem die erste Auflage von Rap am Mittwoch1999 nach einem Jahr aufgegeben wurde, folgten 2001 die Gründung des eigenen Labels Tempeltainment und zahlreiche Veröffentlichungen. 2010 startete Ben Salomo die Neuauflage von Rap am Mittwoch. Dieses Mal mit dem dazugehörigenden YouTube Kanal, der inzwischen über 100.000 Abonnenten zählt.

Jury

Daniel Botmann
Daniel Botmann ist 1984 in Tel Aviv geboren. Im Kleinkindalter kam er mit seinen Eltern und seinem Bruder nach Deutschland, wo er an der Universität Trier Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre studierte. Nach seiner Zulassung als Rechtsanwalt trat er in eine Kanzlei ein, wo er schwerpunktmäßig im Bank- und Kapitalmarktrecht tätig war. Seit 2013 war er Lehrbeauftragter der Universität des Saarlandes im Bereich des Vermögens- und des Staatsrechts. Von 2005 bis 2011 war Daniel Botmann stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Rheinland-Pfalz. Seit 2014 ist Daniel Botmann Geschäftsführer des Zentralrats der Juden in Deutschland. Er ist verheiratet und spricht neben Deutsch und Englisch auch Hebräisch und Russisch.

Andrea Kiewel
Die bekannte Fernsehmoderatorin und ehemalige Leistungsschwimmerin, geboren am 10. Juni 1965 in (Ost-)Berlin, wurde mit dem SAT 1-Frühstücksfernsehen einem breiten Publikum bekannt. Seit 2000 moderiert sie mit einer Unterbrechung den ZDF-Fernsehgarten sowie weitere Shows im ZDF, MDR und auf RTL. Zum Jahreswechsel 2014/2015 moderierte Andrea Kiewel für das ZDF die Silvesterparty am Brandenburger Tor. Andrea Kiewel hat zwei Söhne.

Nachumi Rosenblatt
Der Jugendreferent der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) wurde am 15.06.1979 in Tel Aviv geboren und war in seiner Jugend als Madrich und Rosh (Jugendleiter) in einer sozialschwachen Gemeinde tätig, außerdem engagierte er sich als Freiwilliger in der Arbeit mit drogenabhängigen Jugendlichen. Nach Absolvierung seines Militärdienstes in der Israelischen Armee kam Nachumi Rosenblatt als Betreuer des Lehawa-Projektes (Freiwilliges Soziales Jahr für junge Israelis) der ZWST nach Deutschland. Anschließend ging er nach Hamburg, wo er zunächst als Jugendzentrumsleiter in der Jüdischen Gemeinde und dann als Religionslehrer in der Jüdischen Schule arbeitete. Er zog nach Frankfurt/M., wo er drei Jahre lang das Jugendzentrum der Jüdischen Gemeinde leitete. Seit 2009 ist er bei der ZWST und als Jugendreferent neben vielen anderen Veranstaltungen auch für die Ferienlager und die Ausbildung der Madrichim verantwortlich.

Maya Saban
Die am 8. Oktober 1978 geborene Deutsch-Israelin startete in den 1990er Jahren ihre Gesangskarriere. 2005 erschien ihr Debütalbum, 2007 folgte das zweite. Im Mai 2010 trat Maya Saban als Backgroundsängerin für Lena Meyer-Landrut beim Eurovision Song Contest 2010 in Oslo auf, den Lena für Deutschland gewann. 2013 und 2014 setzte Lena Meyer-Landrut Maya Saban als Sidecoach für die TV-Show The Voice Kids ein. Auch in diesem Jahr wird Maya Saban bei The Voice Kids dabei sein. Mit ihrer neuen Band Jewdyssee verbindet Maya Saban Texte jiddischer Klassiker mit modernen Pop- und Club-Sounds. Das Debütalbum „5773“ wurde 2012 veröffentlicht. Von Jewdyssee ist auch der offizielle Song der European Maccabi Games, die im Sommer 2015 erstmals in Deutschland stattfinden.

 Als Special Act bei der Jewrovision wird Jewdyssee gemeinsam mit Ben Salomo mit ihrem Special Soundsystem DJ/RAP und Vocals auftreten.

Susan Sideropoulos
Die Schauspielerin und Moderatorin, am 14. Oktober 1980 in Hamburg geboren, wurde vor allem mit der Serie Gute Zeiten, schlechte Zeiten bekannt, in der sie von 2001 bis 2011 mitspielte. 2007 nahm sie an der zweiten Staffel der Tanzshow Let’s Dance teil, die sie mit ihrem Partner Christian Polanc gewann. Von 2012 bis 2013 moderierte Susan Sideropoulos gemeinsam mit Yared Dibaba die Traumhochzeit auf RTL. Die 34-Jährige engagiert sich für wohltätige Zwecke und ist regelmäßig als Moderatorin im Einsatz, etwa jüngst auf der Fashion Week in Berlin. Am 24. Februar 2015 ist sie in der SAT 1-Komödie Verliebt, Verlobt, Vertauscht zu sehen. Susan Sideropoulos ist inzwischen fester Bestandteil der Jewrovision: auch 2012 gehörte sie der Jury an, 2013 und 2014 führte sie als Moderatorin durch den Abend. Sie ist verheiratet und zwei Kinder.

Ralph Siegel
Der Komponist, Musikverleger, Textdichter und Musikproduzent geboren am 30. September 1945 in München, gehört zu den prägenden Figuren des Eurovision Song Contest. Schon als Schüler schrieb Ralph Siegel seine ersten Lieder. Nach langjährigen Musikstudium und Ausbildungen in renommierten Musikverlagen in Paris und Nashville/Tennessee schaffte er Mitte der 1960er Jahre seine ersten großen Erfolge in den USA und Deutschland. 1970 gründete Siegel die Olympia-Musikproduktion und wurde u.a. Aufsichtsratmitglied der GEMA, wo er heute mit mehr als 2.000 Kompositionen registriert ist.

In den 70er und 80er Jahren gelingen Siegel seine größten Hits, darunter Fiesta Mexicana mit Rex Gildo, Der Puppenspieler von Mexico mit Roberto Blanco und als Produzent Ein bisschen Spaß muss sein oder Ein ehrenwertes Haus und Griechischer Wein mit Udo Jürgens.

1974 gründete Siegel die Plattenfirma Jupiter Records und Silver Convention, Penny McLean und Dee D. Jackson eroberten die Welt. Chris Roberts landet mit Du kannst nicht immer 17 sein einen Evergreen, und der Kabarettist Gerhard Polt startet seine Karriere. Peter Alexander, Roy Black und Peggy March u.v.a. werden von ihn als Produzent betreut und Ireen Sheer belegt Platz 4. beim legendären “ABBA”-Grand Prix in Brighton.

1979 fährt die Gruppe Dschingis Khan mit dem gleichnamigen Lied nach Jerusalem, die anschließend auch noch mit Moskau weltweit die Charts stürmte. Es folgten Theater mit Katja Ebstein und Johnny Blue mit Lena Valaitis ( beide Platz 2 in Den Haag und Dublin). 1982 gewann Ralph Siegel mit dem von ihm geschriebenen Lied Ein bisschen Frieden mit Nicoleden Grand Prix. Insgesamt war er mit 19 Kompositionen im internationalen Finale des Grand Prix vertreten, davon acht Titel unter den ersten Vier.

Er wurde mit zahlreichen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet, darunter 2008 mit dem Echo für sein Lebenswerk. Ralph Siegel hat drei Töchter.

Rebecca Siemoneit-Barum
Rebecca Siemoneit-Barum, geboren am 20. Oktober 1977 in Ulm, wuchs als Tochter von Gerd Siemoneit-Barum, dem Direktor des Circus Barum, als Zirkuskind und Artistin auf. Seit 1990 spielte sie die Rolle der Iphigenie „Iffi“ Zenker in der Lindenstraße. Dafür zog sie im Alter von 13 Jahren nach Köln. Im Dezember 2012 hatte sie in der Serie ihren letzten Auftritt. Im Jahr 2001 übernahm sie bis zur Einstellung des Spielbetriebs im Oktober 2008 die künstlerische Leitung des Circus Barum. Seit 2011 widmet sie sich ihrer Theater- und Musical-Karriere. Zu Beginn dieses Jahres war sie Teilnehmerin im RTL-Dschungelcamp „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ und hat parallel mit Willi Herren den Schlager „Wir sind immer noch hier“ veröffentlicht. Rebecca Siemoneit-Barum ist mit dem Artisten Pierre Bauer verheiratet und hat zwei Kinder.

Linda Teodosiu
Linda Teodosiu, geboren am 19. September 1991, wurde 2008 als Teilnehmerin der fünften Staffel der Castingshow Deutschland sucht den Superstar bekannt, in der sie den dritten Platz erreichte. 2009 erschien ihr Debütalbum Under Pressure, weitere Singles folgten.Linda Teodosiu war auf Tour mit Beyoncé und Trey Songz.Neben ihrer Gesangskarriere trat sie in Nebenrollen in verschiedenen Serien auf, darunter Alarm für Cobra 11. Die gebürtige Kölnerin war in verschiedenen TV-Sendungen wie Das perfekte Promi-Dinner oder Promi Shopping Queen zu sehen. Seit 2013 singt Linda Teodosiu in der Peter Maffay Band. Von der Jewrovision fliegt sie nach Los Angeles, um dort mit den Produzenten von Bruno Mars und Cee-Loo Green zu arbeiten.

Presseerklärung Größter jüdischer Tanz- und Gesangswettbewerb in Köln – Jewrovision 2015

Begeisterung bei der Jewrovision 2014 in Hamburg. Foto: Georg Hilgemann

Presseerklärung

Größter jüdischer Tanz- und Gesangswettbewerb in Köln – Jewrovision 2015

 

Die Jewrovision, der größte Gesangs- und Tanzwettbewerb in Europa für jüdische Jugendliche, findet in diesem Jahr unter dem Motto „Make A Difference“ in Köln statt. Rund 1.000 Jugendliche aus 50 jüdischen Gemeinden aus ganz Deutschland werden an der begleitenden Jugendfreizeit teilnehmen. Am Samstagabend, 21. Februar 2015, in der XPost Köln werden sich 15 Gruppen einen spannenden Wettstreit um den besten Show-Act liefern.

Die Jugendlichen zwischen zehn und 19 Jahren covern bekannte Songs, entwerfen Bühnenbilder, studieren Choreographien ein und texten selbst. Eine Jury bewertet die Vorführungen. Für die Jury konnten wir u. a. die TV-Moderatorinnen Andrea Kiewel und Susan Sideropoulos, die Schauspielerin Rebecca Siemoneit-Barum und die Sängerin Maya Saban gewinnen. Moderiert wird die öffentliche Veranstaltung von dem bekannten Rapper Ben Salomo.

„Bei der Jewrovision können unsere jungen Leute auf vielen Gebieten ihre Talente ausprobieren“, erklärte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster. „Der Wettbewerb steht für Kreativität, Team-Geist und modernes jüdisches Leben. Diese engagierten und begeisterten Kinder und Jugendlichen sind unsere Zukunft.“

Nach dem Vorbild des Eurovision Song Contests wurde die Jewrovision 2002 ins Leben gerufen. Sie findet in wechselnden Städten statt, dieses Jahr zum dritten Mal in Köln und in Kooperation mit den Jüdischen Kulturtagen im Rheinland. Seit 2013 richtet der Zentralrat der Juden in Deutschland die Jewrovision aus.

Für die Teilnahme von Pressevertretern ist eine Akkreditierung unbedingt erforderlich. Eine gesonderte Presseeinladung geht Ihnen in Kürze zu.

Weitere Informationen und Pressematerialien finden Sie auf www.jewrovision.de.

Rückfragen bitte an: info@zentralratderjuden.de oder 030/28 44 56 – 0.

 Berlin, 28. Januar 2015 / 8. Schwat 5775

Motto der Jewrovision 2015

Motto der Jewrovision 2015

Make A Difference

 

Das Motto einer Jewrovision gilt stets sowohl für den Wettbewerb als auch für die begleitende Jugendfreizeit, das sogenannte Mini-Machane. Bei dieser Freizeit, die von Freitag bis Sonntag dauert, feiern die Kinder und Jugendlichen gemeinsam den Shabbat und erleben jüdische Traditionen und Werte. Damit sollen der Zusammenhalt und die jüdische Identität der Teilnehmer gestärkt werden.

Das diesjährige Motto „Make A Difference“ erinnert an jüdische Verpflichtungen wie etwa zur Nächstenliebe oder an „Tikkun Olam“ – Verbessere die Welt. Thematisch soll es auch um den Beitrag jedes Einzelnen für Frieden in Israel und der Welt sowie um die Verantwortung für die Umwelt aus Sicht des Judentums gehen.

Zum Download: