Pressematerial

Presseerklärung Absage der Jewrovision in Berlin

Presseerklärung

 

Zentralrat der Juden sagt Jewrovision in Berlin wegen Corona-Risiko ab

 

Aufgrund des Corona-Risikos hat sich der Zentralrat der Juden in Deutschland entschieden, die für dieses Wochenende (7. März) geplante Jewrovision in Berlin abzusagen.

Auf diesen größten europäischen Tanz- und Gesangswettbewerb für jüdische Jugendliche haben sich die Teilnehmer seit Monaten vorbereitet. Die Absage der Jewrovision ist für die Zehn- bis 19-Jährigen eine große Enttäuschung. Daher haben wir versucht, alles zu unternehmen, damit die Jewrovision stattfinden kann.

Letztlich lässt sich diese Großveranstaltung angesichts des Gesundheitsrisikos durch Corona jedoch nicht verantworten. Denn die Gesundheit aller Beteiligten muss oberste Priorität haben. Mit unseren Gemeinden, den Jugendzentren und allen weiteren Beteiligten stehen wir in intensivem Kontakt.

Gegenüber allen Besuchern und Beteiligten möchten wir unser Bedauern ausdrücken mit Blick auf den bereits erfolgten Aufwand und jetzt notwendige Umdisponierungen.

Wir werden uns bemühen, dass die Jewrovision 2020 im Herbst stattfinden kann.

Rückfragen bitte unter: presse@zentralratderjuden.de.

Presseeinladung

Presseeinladung

Hunderte Kilometer für den großen Moment – Jewrovision 2020 in Berlin

 

Vom kleinen Jugendzentrum auf die große Showbühne. Hunderte Kilometer zurücklegen und sich als Teil einer großen Gemeinschaft fühlen: Für 1.300 Jugendliche wird dieser Traum am Samstag, 7. März 2020 in Berlin wahr. Bei der Jewrovision – dem größten europäischen Tanz- und Gesangswettbewerb für jüdische Teenager – werden Jugendliche von Baden bis Oldenburg, von Saarbrücken bis Berlin auf der Bühne stehen.

Der Wettbewerb nach dem Vorbild des ESC, der in eine dreitägige Jugendbegegnung eingebettet ist, bietet den Jugendlichen der jüdischen Gemeinden eine einzigartige Möglichkeit, Judentum außerhalb ihrer Gemeinde und mit einer so großen Zahl an Gleichaltrigen zu erleben. Die Jewrovision ist bereits für hunderte junge Juden das prägende Erlebnis ihres bisherigen Lebens. Die Jugendzentren der jüdischen Gemeinden proben über mehrere Monate für den Auftritt, so dass die Jugendlichen ihren Glauben und ihre Gemeinschaft sehr positiv erleben.

Die große Show unter dem Motto „Be yourself“ am Samstagabend im Estrel Berlin bietet ein Feuerwerk an bekannten Popsongs mit selbst geschriebenen Texten, an Kostümen und Tanz und an Emotionen. Getragen werden die Gruppen von jeder Menge Fans, die die Halle füllen.

Besonders fiebern die Jugendlichen schließlich der Punktevergabe durch die Jury entgegen, in der die Popsängerin Jeanette Biedermann, die Schauspieler Rebecca Siemoneit-Barum und Jeff Wilbusch, die TV-Moderatorin Andrea Kiewel, der Musikproduzent Alex Christensen sowie der israelische Drag Performer Uriel Yekutiel sitzen.

Als Special Act präsentieren wir in diesem Jahr das Pop-Duo Static & Ben El, das in Israel seit Jahren auf Platz eins in den Charts landet und jetzt in den USA durchstartet. Moderiert wird die Jewrovision vom 19-jährigen Nachwuchs-Rapper DAN, der im Jugendzentrum der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen aktiv ist und Songs auf Youtube und Spotify veröffentlicht hat.

Auch der Präsident des Zentralrats der Juden, Dr. Josef Schuster, lässt es sich Jahr für Jahr nicht nehmen, die Jewrovision mitzuerleben. Dr. Schuster erklärte: „Mit der Jewrovision geben wir unseren Jugendlichen Rüstzeug für ihren weiteren Lebensweg mit. Eine gefestigte jüdische Identität und die Gewissheit, nicht alleine, sondern ein Teil einer vitalen jüdischen Gemeinschaft zu sein, ist eine wichtige Erkenntnis für die Jugendlichen.“

Veranstaltet wird die Jewrovision vom Zentralrat der Juden in Deutschland, unterstützt durch die Genesis Philantropy Group, einer globalen Stiftung, die sich auf die Entwicklung und Stärkung der jüdischen Identität von in erster Linie, aber nicht ausschließlich russischsprachigen Juden weltweit konzentriert. „Die erneute Bedrohung des jüdischen Lebens – nicht nur in Deutschland, sondern an vielen Orten – motiviert uns wachsam zu sein, groß und stolz, unsere Identität zu feiern, und unsere jüdische Zukunft weiter aufzubauen“, sagte Ilia Salita, Präsident und CEO der Genesis Philanthropy Group (www.gpg.org).

Die Jewrovision wurde 2002 auf einer jüdischen Jugendfreizeit im rheinland-pfälzischen Bad Sobernheim ins Leben gerufen. Seit 2013 richtet der Zentralrat der Juden die Jewrovision aus. Sie findet in der Regel in der Stadt des Vorjahressiegers statt. 2012 gab es zuletzt eine Jewrovision in Berlin.

Die Show am Samstagabend ist presse-öffentlich. Eine Teilnahme ist nur mit vorheriger Akkreditierung möglich! Bitte senden Sie ihre vollständigen Namen, Medium, Geburtsort und Geburtsdatum an presse@zentralratderjuden.de.

Akkreditierungsschluss ist Freitag, 6. März 2020, 14.00 Uhr!

Dr. Schuster sowie die Jury-Mitglieder stehen für O-Töne zur Verfügung.
Weitere Informationen sowie einen Live-Stream von der Show gibt es hier: www.jewrovision.de und auf Facebook:
https://www.facebook.com/jewrovision/

Für Rückfragen: presse@zentralratderjuden.de oder Tel: 030/ 28 44 560.

Termin: Samstag, 7. März 2020
Ort: Estrel Hotel
Sonnenallee 225 (Eingang über Tor 1)
12057 Berlin
Zeit: 20.45 Uhr (Beginn der Show)
Presse-Einlass: ab 18.00 Uhr
Parkplätze stehen in der Tiefgarage des Hotels zur Verfügung. Ein Ton-Split ist vorhanden.

Plakat der Jewrovision 2020

Plakat der Jewrovision 2020 zum Download

31.01.2020
Bitte verwenden Sie das Plakat nur im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Jewrovision!

Zum Download:

Frankfurt/M. gewinnt die Jewrovision

Frankfurt/M. gewinnt die Jewrovision

 

Presseerklärung und Fotos zum Download

11.02.2018

 Das Jugendzentrum „Amichai“ (hebr. „Mein Volk lebe“) Frankfurt am Main hat in diesem Jahr die Jewrovision gewonnen. Beim größten Tanz- und Gesangswettbewerb Europas für jüdische Jugendliche, der zum ersten Mal in Dresden stattfand, überzeugten die Frankfurter am meisten. In der vergangenen Nacht überreichte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, in der MESSE DRESDEN unter dem Jubel von mehr als 2.000 Zuschauern den Siegerpokal.

Auf den zweiten Platz kam die Gruppe „Or Chadach“ Mannheim feat. JuJuBa (Jüdische Jugend Baden), den dritten Platz belegte „Chai“ Hannover. Der Preis für das beste Vorstellungsvideo ging ebenfalls an „Amichai“ Frankfurt.

Eine prominent besetzte Jury hatte aus 18 Gruppen aus ganz Deutschland die Sieger gekürt. Zur Jury gehörten die Schauspieler Daniel Donskoy, Aaron Altaras, Susan Sideropoulos sowie Rebecca Siemoneit-Barum und die Musiker Ben Salomo und Ilan Schulz. Die Jewrovision, die in eine jüdische Jugendbegegnung eingebettet ist, stand unter dem Motto „Circle of Life“.

Zentralratspräsident Dr. Schuster erklärte: „Bei der Jewrovision knüpfen viele der Teilnehmer Freundschaften fürs Leben. Die gemeinsame Erfahrung verbindet sie. So ist auch die Jewrovision ein Teil des Kreislaufs des jüdischen Lebens. Gestärkt in ihrer jüdischen Identität und bestärkt durch ein großes Gemeinschaftsgefühl kehren die Teilnehmer in ihre Gemeinden zurück und tragen dort zu einem vielfältigen modernen Judentum bei.“

An der Jewrovision nahmen 1.200 Jugendliche zwischen zehn und 19 Jahren aus 65 jüdischen Gemeinden teil. Der Wettbewerb wurde 2002 ins Leben gerufen und wird in wechselnden Städten ausgerichtet. Seit 2013 ist der Zentralrat der Juden in Deutschland Veranstalter der Jewrovision.

Rückfragen bitte an: presse@zentralratderjuden.de

Dresden, 11. Februar 2018 / 26. Schwat 5778

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Presseerklärung

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Jewrovision 2018 – Jüdischer Show-Wettbewerb erstmals in Dresden

08.01.2018

„The Circle of Life“ – unter diesem Motto findet in diesem Jahr die Jewrovision statt und erstmals in Dresden. Zum größten Tanz- und Gesangswettbewerb für jüdische Jugendliche in Europa erwarten wir am Samstag, 10. Februar 2018 rund 1.200 Teilnehmer sowie zahlreiche prominente Gäste in der Messe Dresden.

Nach dem Vorbild des Eurovision Song Contest liefern sich die Jugendlichen zwischen zehn und 19 Jahren einen Wettstreit um die beste Performance. Sie covern bekannte Pop-Songs mit eigenen Texten. Dazu entwerfen sie selbst Kostüme und eine Choreographie. Eine Jury aus Profis der Showbranche  – darunter die Schauspielerinnen Susan Sideropoulos und Rebecca Simoneit-Barum – sowie Leitern jüdischer Jugendzentren kürt schließlich den besten Show-Act.

„Das Thema Antisemitismus hat in den vergangenen Wochen die Schlagzeilen beherrscht. Wir wollen dem etwas entgegensetzen und unser modernes, junges jüdisches Leben zeigen. Unsere Jugendlichen setzen sich bei der Jewrovision kreativ mit ihrer jüdischen Identität und zugleich mit ihrer Heimat Deutschland auseinander“, erklärte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster.

Die Jewrovision wurde 2002 ins Leben gerufen und wird in wechselnden Städten ausgerichtet. Im vergangenen Jahr fand sie in Karlsruhe statt. Seit 2013 ist der Zentralrat der Juden in Deutschland Veranstalter der Jewrovision. Die Schirmherrschaft haben in diesem Jahr Bundesfamilienministerin Katarina Barley, der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer sowie der Dresdner Oberbürgermeister Dirk Hilbert übernommen.

Für die Teilnahme von Pressevertretern ist eine Akkreditierung unbedingt erforderlich. Eine gesonderte Presseeinladung mit Akkreditierungsformular geht Ihnen in Kürze zu. Kontakte zu den teilnehmenden Jugendzentren stellen wir gerne vorab her. Weitere Informationen und Pressematerialien finden Sie auf www.jewrovision.de. Rückfragen bitte an: presse@zentralratderjuden.de oder telefonisch unter 030/28 44 56 0.

Berlin, 8. Januar 2018 / 21. Tewet 5778

Hamburg gewinnt die Jewrovision 2017 in Karlsruhe

Chasak Hamburg gewinnt die Jewrovision 2017. Foto: Gregor Zielke

Hamburg gewinnt die Jewrovision 2017 in Karlsruhe

19.02.2017
Den größten Tanz- und Gesangswettbewerb Europas für jüdische Jugendliche, die Jewrovision, hat in diesem Jahr das Jugendzentrum „Chasak“ (hebr. „stark“) aus Hamburg gewonnen. In der vergangenen Nacht gegen 1.00 Uhr überreichte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, in der Schwarzwaldhalle in Karlsruhe unter dem Jubel von mehr als 2.000 Zuschauern den Siegerpokal. 

Auf den zweiten Platz kam das Jugendzentrum „Or Chadasch“ Mannheim feat. JuJuBa, den dritten Platz belegte „Kadima“ Düsseldorf. Der Preis für das beste Vorstellungsvideo ging ebenfalls an das Jugendzentrum der Jüdischen Gemeinde Hamburg.

Eine prominent besetzte Jury hatte aus 18 Gruppen aus ganz Deutschland die Sieger gekürt. Zur Jury gehörten u. a. Rebecca Siemoneit-Barum und Gil Ofarim, Andrea Kiewel, Jamie-Lee, Cosmo Klein und Ben Salomo. Moderiert wurde die Show, die dieses Jahr unter dem Motto „United Cultures of Judaism“ stand, von Shai Hoffmann.

Zentralratspräsident Dr. Schuster erklärte: „Mit ihren tollen Auftritten haben die Jugendlichen gleichermaßen die kulturellen Unterschiede und den starken Zusammenhalt der jüdischen Gemeinschaft verdeutlicht. Die Vielfalt verstehen wir als Bereicherung. Das ist die ermutigende Botschaft der Jewrovision.“

An der Show und der begleitenden religiösen Freizeit („Machane“) hatten 1.200 Jugendliche zwischen zehn und 19 Jahren aus 60 jüdischen Gemeinden teilgenommen. Die Jewrovision fand zum zweiten Mal in Baden-Württemberg statt. Der Wettbewerb wurde 2002 ins Leben gerufen und wird in wechselnden Städten ausgerichtet. Seit 2013 ist der Zentralrat der Juden in Deutschland Veranstalter der Jewrovision.

Weitere Informationen und Pressefotos zum Download finden Sie heute ab ca. 13.00 Uhr auf www.jewrovision.de.

Rückfragen bitte an: presse@zentralratderjuden.de.

Karlsruhe, 19. Februar 2017 / 23. Schwat 5777

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